Startseite Richter Maschinenfabrik AGSeite HNA vom 06.10.2007 zum Thema: 240 Tonnen auf 24 Achsen zu den Favoriten hinzufügenSeite weiter empfehlenSeite drucken

Klar zum Verladen

Alles muss weichen: Damit der 240-Tonner problemlos zur Anlegestelle kann, werden Zäune und Balken entfernt. (Foto: Hattenbach)
Alles muss weichen: Damit der 240-Tonner problemlos zur Anlegestelle kann, werden Zäune und Balken entfernt. (Foto: Hattenbach)

Kolossales Bauteil wird heute Mittag ablegen

GIMTE. Die Vorbereitungen für den Abtransport des ersten von zwei 240-Tonnen-Bauteilen laufen auf Hochtouren. Zehn Männer der Schwertransportfirma Felbermayr bringen den Koloss in die richtige Position. Auf 96 Rädern wird das Teil, das für eine Presse zum Bau von Pipelines bestimmt ist, heute morgen bis an die Anlegestelle gebracht.
Der Weg bis dorthin ist frei. Dafür sorgen Mitarbeiter der Firma Northeimer Zaunbau, die sämtliche Zäune und Balken, die dem Giganten im Wege stehen, abmontierten.

Anlegestelle ist bereit

Der holländische Kapitän und seine Steuermänner sind bereits vor Ort und haben die Anlegestelle für das Pontonboot besichtigt.
Zur Seite steht ihnen der Platzverwalter des Weserparks, Werner Ripke. Der 68-Jährige ist ehemaliger Pionier des Gimter Wasserübungsplatzes und hat schon mehrmals Panzer an der Anlegestelle verladen. „Im Vergleich zu früher ist es diesmal eine derbe Herausforderung“, sagt Ripke. Da die Holländer für die Fahrt auf der Oberweser kein Patent haben, fährt ein deutscher Lotse mit.
Über den Wasserstand machen sich alle Beteiligten keine Sorgen mehr. Der Pegel der Weser ist gefallen, somit auch der Wasserweg frei. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Münden gibt grünes Licht. „Wir regeln den Wasserstand und haben die Wasserabgabe an der Edertalsperre leicht erhöht“, erklärt Dana Halbe vom Schifffahrtsamt.
Die Verzögerung des Transportes von einem Tag bringt den Hersteller der Bauteile, die Firma Richter Maschinenfabrik in Hessisch Lichtenau, nicht in Bedrängnis. „Das Schiff in Rotterdam wartet“, sagt der Vertriebsleiter, Joachim Kraus.
Die Ankunft des Pontonbootes schätzt Projektleiter Burkhard Sterz auf 14 Uhr. „Dann brauchen wir für alles etwa vier Stunden“. Gimte ist dann um ein 240-Tonnen-Teil leichter und um ein spektakuläres Ereignis reicher.

Quelle: HNA vom 03.10.2007 (rax)


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Aktualisiert am 10.03.2009